Textilmuseum

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Exkurs: Textilarten

Wenn man von Textilien spricht, so ist nie ganz klar wovon man denn eigentlich spricht. Man Sie allerdings in verschiedene Bereich einteilen wie:

  • Gewebte Stoffe
  • Gewirkte Stoffe
  • Gestrickte Textilien
  • Synthetische Textilien
  • Natürliche Textilien

Weiterhin kann man sie danach einteilen, wie sie verarbeitet werden. Nämlich einerseits durch Spinnen, Weben, Filzen, Stricken oder Wirken. Die sogenannten „Gewirke“ bestehen aus engen Maschen, die wiederum aus Textilfäden bestehen und zusammen gewebtes System bilden. Je nach Strickerzeugnis, haben sie eine unterschiedliche Struktur der Fäden, die wiederum in der Textilindustrie sehr unterschiedlich hergestellt werden können.

Je nach eingesetzter Technologie kommen folgende Endprodukte heraus:

  1. Strickwaren
  2. Meterware (Kulierprodukte)

Strickwaren einerseits haben keine eigenen Gewirke, sondern werden entweder aus Handarbeit hergestellt oder durch maschinelles Stricken erstellt. Sie sind in der Modeindustrie sehr beliebt (z.B. Strickpullover), da sie sich angenehm tragen lassen, sanft zur Haut sind und dazu auch noch gut aussehen. Die Webwaren auf der anderen Seite sind stets Kombinationen aus Fadenstrukturen, die sich im rechten Winkel übereinander legen lassen.

Der wohl derzeit am häufigsten auftretende Textilstoff ist die Baumwolle, die in großen Baumwollplantagen auf der ganzen Welt angebaut werden. Sie als eine Naturfaser und gehört zu den natürlichen Textilien. Sie eignet sich hervorragend zum Spinnen und besitzt eine sehr hohe Widerstandskraft.

In der modernen Textilindustrie ist nicht mehr wegzudenken und eignet sich auch hervorragend zum Färben und bedrucken beim T-Shirt Druck, Textildruck oder Digitaldruck. Jeder, der einen Kleiderschrank besitzt hat mit ziemlicher Sicherheit das ein oder andere Oberteil, das aus 100% oder einem anderen kleineren Anteil an Baumwolle besteht.