Rede zur Eröffnung der Ausstellung in der Komericher Mühle
Aachen und das regionale Umfeld blicken auf eine lange Tradition der Textilherstellung zurück. Die Entwicklung der örtlichen Textilproduktion stand dabei immer in engem Verbund mit der regionalen und euregionalen Entwicklung: Aachen, Monschau, Eupen, Verviers und Vaals sind die Zentren einer europäischen Textilregion, die schon immer grenzüberschreitend gewirkt hat – sei es durch Technologietransfer, sei es durch grenzüberschreitendes Engagement einzelner Unternehmerfamilien, sei es durch die wechselseitige Wanderung der Arbeiter und Facharbeiter.
Die Aachener Tuchproduktion gelangte im Mittelalter zur ersten Blüte und der Handel mit Aachener Tuchen entwickelte sich stetig – auch weit über die Grenzen hinaus.
Infolge religiöser Auseinandersetzungen im 17. Jahrhundert verlagerten protestantische Tuchfabrikanten ihre Betriebe aus der Stadt in die nähere Umgebung, bspw. nach Burtscheid, Monschau und Vaals.
Die napoleonische Wirtschaftspolitik mit ihren gewerbefördernden Maßnahmen wie der Lockerung der Zunftbeschränkungen verhalf dem Textilgewerbe während der französischen Herrschaft ab 1794 zu einem deutlichen Aufschwung. Vor allem aus Belgien kamen in dieser Zeit neue technische Entwicklungen, die die Industrialisierung des Textilgewerbes beförderten. Die Textilproduktion mit ihrer fortschreitenden Mechanisierung vor allem in der Spinnerei und der Weberei wurde zum Vorreiter der Industrialisierung der Region.
In der weiteren Entwicklung seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wechselten sich Aufschwung und Krise fortwährend ab. Die Aachener Tuchfabriken übernahmen aus der englischen Mode den Trend zu Kammgarntuchen und spezialisierten sich in diesem Bereich mehr und mehr. Aachener Tuche wurden in die ganze Welt exportiert.
Während des 1. Weltkriegs und der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre verschlechterte sich der Absatz, Schließungen waren die Folge. Einige Betriebe versuchten, den Niedergang durch Fusionierungen aufzuhalten. Die Zeit des Nationalsozialismus bescherte der Branche dann zunächst eine bessere Auftragslage. Allerdings gab es seit Kriegsbeginn 1939 starke Einschränkungen in der Produktion. Engpässe in der Garnversorgung und die zunehmenden Zerstörungen durch Luftangriffe brachten die Produktion bei Kriegsende fast vollständig zum Erliegen.
Der Wiederaufbau nach dem Krieg wurde in einigen Tuchfabriken mit einer technischen Modernisierung verbunden und die Branche erlebte Mitte der 1950er – nach einem heftigen Einbruch während der Korea-Krise, in der viele Tuchfabriken und Spinnereien in Konkurs gingen – noch einmal einen Aufschwung. Konjunkturschwankungen, die zunehmende Konkurrenz aus Billiglohnländern und ein genereller Wandel in der Mode mit einem Trend zu Baumwoll- und Synthetikstoffen führten seit dem Ende der 1960er Jahre zu einem allmählichen Sterben der Aachener Textilindustrie.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gab es in Aachen noch über 100 Textilfirmen – Spinnereien, Webereien, Färbereien und Ausrüstungsbetriebe. Heute existiert noch genau eine Firma – Becker & Führen Tuche GmbH & Co. KG hier in Aachen-Brand.
Die Textilgeschichte bewahren
Die Textilindustrie hat die Entwicklung der Stadt Aachen entscheidend mitgeprägt. Sie war nicht nur einer der größten Arbeitgeber der Stadt, sondern war eng mit anderen Industrien – wie bspw. dem Maschinenbau, der Kratzenindustrie, der Schermesserindustrie und der Nadelindustrie – sowie mit der wissenschaftlichen Forschung – Textiltechnik, Wollforschung – der Aachener Hochschule verzahnt.
Die Bedeutung der Textilindustrie ist allerdings mit dem Verschwinden der Betriebe in der öffentlichen Erinnerung weitgehend verblasst. 2002 entstand die Idee, die Geschichte dieser Industrie aufzuarbeiten und möglichst an authentischen Orten der Aachener Textilproduktion zu bewahren und der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Initiator dieser Idee war der in diesem Frühjahr verstorbene Textilunternehmer Hans Lorenz. Hans Lorenz hat das Projekt Textilmuseum mit großem persönlichen Engagement und großzügiger finanzieller Unterstützung maßgeblich gefördert. Ohne diese Förderung wäre die Arbeit der letzten Jahre kaum möglich gewesen. Leider hat er die heutige Eröffnung nicht mehr miterleben dürfen.
Ende 2002 begann die Arbeit am Projekt Textilmuseum. Zu diesem Zeitpunkt gab es allerdings kaum noch Maschinen aus Aachener Textilbetrieben. Auf Empfehlung des Rheinischen Industriemuseums gelang es in einem ersten Schritt, Teile der Spinnerei Siebel in Linde bei Lindlar zu sichern und nach Aachen zu transportieren. 2003 gründete sich der Verein zur Pflege der Aachener Textilindustrie-Geschichte. Gleichzeitig intensivierten sich erste Kontakte zu Aachener Textilfachleuten, die in den folgenden Jahren maßgeblich die Aufbauarbeit dieser Ausstellung betrieben. Im gleichen Jahr kam auch der Kontakt zu Herrn Reis hier in Komerich zustande. Er stellte dem Verein diese wunderschönen Räumlichkeiten zur Verfügung.
2004 übernahm der Verein Maschinen aus der Spinnerei Guillaume in St. Cecil in Belgien, u.a. den Selfaktor, den Sie hier in der Ausstellung sehen können.
Über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und deren Programm „denkmal-aktiv“ gelang es, auch Schüler in die Restaurierungsarbeiten mit einzubeziehen.
Von Anfang an hat sich der Verein um eine regionale Vernetzung der Arbeit bemüht. Sowohl in der Stadt als auch im euregionalen Umfeld haben sich Kooperationen gebildet. Ein Beispiel für diese Kooperationen ist die Wollroute, die die Textilzentren Aachen, Euskirchen, Monschau, Eupen, Verviers und Vaals touristisch erschließt. Die Komericher Mühle ist ein Ankerpunkt dieser Wollroute.
Die Ausstellung
Ich komme nun zum Ausstellungskonzept hier in der Komericher Mühle und beginne mit dem Ausstellungsort.
Wir befinden uns hier in einer ehemaligen Streichgarnspinnerei – der Spinnerei Kutsch – und gleichzeitig in einer der vielen Mühlen, die die vorindustrielle und industrielle Entwicklung dieser Region mit geprägt haben. Die Komericher Mühle im Indetal diente bereits im 16. Jahrhundert als Kupfermühle.
1769 erfolgte der Umbau zu einer Walkmühle zum Bearbeiten von Wolltuchen – der Beginn der textilen Geschichte des Standorts. Die Mühle wechselte in den folgenden Jahren mehrfach den Besitzer. Als Eigentümer sind die Aachener Tuchfabrikanten Deden sowie später Dechamps & Drouven bekannt. Die Firma Deden richtete um 1800 hier eine Streichgarnspinnerei ein. Dechamps & Drouven verkauften die Spinnerei an ihren Spinnmeister Peter Jakob Kutsch aus Raeren, der 1893 die „P. J. Kutsch Streichgarn-Spinnerei“ gründete.
Bis zur Einstellung der Produktion 1960 blieb die Spinnerei im Besitz der Familie Kutsch. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeiteten hier bis zu 60 Personen, in der Mehrzahl Frauen, häufig aus den nahegelegenen Eifeldörfern.
Die Ausstellung zur Textilgeschichte befindet sich in der ehemaligen Wolferei und nebenan in einem Teil der alten Shedhalle, in der die Spinnmaschinen standen.
Sie sehen hier in diesem Raum – der ehemaligen Wolferei – die Antriebswelle einer Wasserturbine. Die Komericher Mühle war lange Zeit eine Doppelmühle mit zwei Wasserrädern, mit denen die Walkmaschinen auf der einen und die Spinnmaschinen auf der anderen Seite angetrieben wurden. Für die Ausstellung hat der Verein einen Teil der Transmission rekonstruiert. 1885 wurde die Wasserkraft durch Dampfkraft und 1948 durch einen Elektromotor ergänzt. Bis zur Stilllegung des Betriebs waren alle drei Energieformen im Einsatz.
Von der Faser zum Tuch – das Ausstellungskonzept.
Diee Ausstellung zeigt die Textilproduktion, wie sie bis in die 1990er Jahre in Aachen typisch war, einerseits anhand historischer Maschinen – teilweise in Bewegung. Gleichzeitig ist das textile Material der verschiedenen Produktionsschritte immer wieder sinnlich erfahrbar.
Der Rohstoff der Aachener Textilindustrie ist die Wolle, und zwar die Schafwolle. Schafe auf der einen und die Wolle auf der anderen Seite empfangen die Besucher. Sie finden direkt am Eingang ein Schafsvlies – ungewaschen, als Ganzes vom Schaf geschoren. Der Geruch der ungewaschenen Wolle schlägt einem sofort entgegen, wenn man sich dem Vlies nähert
Die Ausstellung verfolgt im Weiteren nun die wesentlichen Schritte der Wollverarbeitung bis zum fertigen Garn und schließlich bis zum fertigen Tuch. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Spinnerei.
In der Wolferei wurde die gewaschene Wolle – diesen Schritt haben wir in der Ausstellung übersprungen – zur Vorbereitung für das Spinnen gemischt und gelockert.
Zum Mischen der Wolle wurde auf dem Boden ein Mischbett angelegt – ein solches Mischbett finden Sie hier in der Nische in einer Installation angedeutet: Verschiedene Wollsorten und Wollqualitäten wurden schichtweise aufeinandergelegt und geschmälzt, d.h. mit einem Gemisch aus Öl und Wasser besprengt. Dadurch wurden die Wollfasern geschmeidiger. Das fertige Mischbett kam nach und nach in den Wolf. Mehrere Trommeln, beschlagen mit einzeln stehenden Reißzähnen – wie bei einem Wolf – drehten sich bei dieser Maschine gegeneinander. Dadurch wurden die Wollfasern gelockert und gemischt.
Die Arbeit in der Wolferei war die grundlegende Vorbereitung für das anschließende Spinnen. Nur mit der richtigen Mischung kam am Ende das gewünschte Garn mit der richtigen Stärke und der richtigen Farbe heraus. Als Arbeitsplatz war die Wolferei allerdings eher unangenehm: Es war extrem staubig, überall hingen die Wollflusen und es roch stark nach Wolle und Fett.
Die gelockerten Wollflocken kamen dann zur Krempel. Hier wurde die Wolle weiter gelockert und in einzelne Fasern aufgelöst. In der Shedhalle nebenan steht ein Zweikrempelsatz, bestehend aus Maschinen unterschiedlicher Hersteller. Diese Maschine war die erste große Maschine, die hier in Komerich für die Ausstellung aufgestellt wurde. Ursprünglich war der Zweikrempelsatz ein Dreikrempelsatz – wie es normalerweise üblich war in Streichgarnspinnereien – aus Platzgründen musste er jedoch gekürzt werden. Diese Maschine ist darum leider nicht in Funktion zu sehen – dafür aber eine Musterkrempel, die Sie bereits im Eingangsbereich gesehen haben. An dieser Maschine ist die Arbeitsweise der Krempel deutlich nachvollziehbar.
Die Krempelei bietet die Gelegenheit, zumindest einen kleinen Blick auf die Verzahnung verschiedener Aachener Industriebranchen zu werfen. Gerade die Textilindustrie und der Maschinenbau sowie die Aachener Nadelindustrie waren eng miteinander verbunden. Als Beispiel ist hier die Aachener Kratzenindustrie genannt, die die Kratzenbänder für die Krempel herstellte.
In der Krempelei entstand das sogenannte Vorgarn, das anschließend auf den Spinnmaschinen – hier in Komerich wie in den meisten Aachener Streichgarnspinnereien waren das Selfaktoren – zu Garn gesponnen wurde. In der Ausstellung hier steht ein Selfaktor aus der Streichgarnspinnerei Guillaume in St. Cecile / Belgien. Auch diese Maschine war zu groß und musste gekürzt werden. In der Spinnerei Kutsch waren 1948 elf Selfaktoren in Betrieb, alle angetrieben über die Transmissionswelle, nun in Teilen rekonstruiert ist.
In der Abteilung zur Spinnerei finden Sie die Lebensläufe von vier Aachener Spinnereifachleuten, die diese Ausstellung hier aufgebaut haben. Ihre Geschichten ähneln sich bei Eintritt ins Berufsleben, entwickeln sich dann jedoch teilweise sehr unterschiedlich. Sie zeigen typische Lebenswege in der ehemaligen Textilstadt Aachen auf und verdeutlichen in ihrer Individualität gleichzeitig die Bandbreite der Möglichkeiten innerhalb dieser Branche.
Zwischen Krempel und Selfaktor steht eine zentrale Inszenierung zum Thema Wolle – Garn – Tuch. Hier finden Sie das Material Wolle in den unterschiedlichen Stadien der Verarbeitung: von der ungewaschenen Rohwolle über Vorgarn und das gesponnene Streichgarn bis hin zum unausgerüsteten und ausgerüsteten Tuch. Diese Materialien sind zum Anfassen gedacht: Fühlen und riechen Sie die Wolle!
Den Abschluss der Spinnereiausstellung bildet die Qualitätskontrolle. Die Prüfgeräte dienten zur Kontrolle des Garns während der laufenden Produktion.
Die Weberei – der zweite, bedeutende, Teil der Aachener Textilindustrie – wird in dieser Ausstellung nicht so ausführlich dargestellt wie die Spinnerei, die sich ja hier am authentischen Ort befindet. Aber die Abteilung Weberei bietet ein echtes Highlight – einen Jaquardt-Webstuhl in Funktion. Sie können die komplizierte Mechanik dieses besonderen Webstuhls sehen und beobachten, wie das Tuch Stück für Stück wächst.
Am Ende dieser Abteilung finden Sie noch einmal Material zum Reingreifen – Kammgarn. Aus diesem feinen Garn wurden die berühmten Aachener Tuche gewebt. Zwei Mikroskopaufnahmen – für die Ausstellung angefertigt durch das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen (ITA) verdeutlichen auch noch einmal optisch den Unterschied zwischen dem gröberen Streichgarn und dem feineren Kammgarn. Beide Garnsorten waren typisch für die Aachener Textilindustrie, wobei die Aachener Spinnereien fast ausschließlich Streichgarn herstellten.
Die Zukunft
Ich möchte kurz auf die weiteren Pläne des Vereins eingehen. Die Ausstellung hier in der Komericher Mühle wird jetzt in den Wintermonaten zunächst nur nach Vereinbarung zu besichtigen sein. Bis zum Frühjahr werden Angebote für Schulklassen und ein Modell für regelmäßige Öffnungszeiten entwickelt.
Des Weiteren gibt es bereits sehr konkrete Pläne für Projekt in der Soers, auf dem Gelände der ehemaligen Färberei Rzehak. Diese Pläne können Sie im hinteren Bereich der Ausstellung – hinter dem Webstuhl – einsehen. An diesem Standort soll dann eine Weberei in Produktion zu sehen sein, mit historischen Maschinen. Die Verbindung von Dauerausstellungs-, Veranstaltungs- und Wechselausstellungsräumen sowie einer Gastronomie auf dem Gelände bietet hier Forum sowohl für die euregionale Industriegeschichte – in Ergänzung zu den Themen des Zinkhütter Hofs in Stolberg – als auch für aktuelle Entwicklungen.
Dank
Zum Schluss meiner Ausführungen möchte ich noch einige Worte des Dankes aussprechen. Ein solches Ausstellungsprojekt ist ohne vielfältige Hilfe und Unterstützung kaum zu realisieren.
Im Namen des Vereins bedanke ich mich bei Herrn Reis, der uns diese sehr schön restaurierten Räume zur Verfügung stellt und in den letzten drei Jahren mit viel Geduld die Aufbauarbeiten verfolgt und unterstützt hat.
Ein besonderer Dank gilt der NRW-Stiftung, deren Förderung die Ausstellung in dieser Form und in dieser Zeit überhaupt erst ermöglicht hat.
Durch eine großzügige Spende der Sparkasse Aachen ist es gelungen, Teile der Spinnerei Guillaume in Belgien abzubauen und nach Aachen zu transportieren. Vielen Dank für diese Unterstützung.
Außerdem möchte ich mich im Namen des Vereins zur Pflege der Aachener Textilindustrie-Geschichte bei den weiteren Sponsoren bedanken, die das Ausstellungsprojekt sowohl finanziell als auch durch Sachspenden unterstützt haben:
Aachener Maschinenbau H. Schirp GmbH & Co. KG
AGV der Textilindustrie in Aachen und Umgebung
Becker & Führen Tuche GmbH & Co. KG
Gerhard Bock GmbH & Co. KG, Aachen
Deba-Kick GmbH
Deubner Baumaschinen, Aachen
Druckerei Johann Stermanns GmbH & Co. KG, Aachen
ESW-Röhrenwerke GmbH, Eschweiler
Ulrich Hartmer
Hans Lorenz
Moenus Textilmaschinen GmbH, Mönchengladbach
Moers Textilmaschinen, Aachen
W. Piehler Antriebstechnik GmbH & Co. KG
J. Schlenter GmbH & Cie., Aachen
Josef Zimmermann GmbH & Co. KG
Schließlich braucht ein solches Projekt aber auch die Leute, die es umsetzen. Darum möchte ich mich persönlich – aber auch im Namen des Vereins und aller Helfer – bei Jochen Buhren und Andreas Lorenz bedanken. Sie haben mit Idealismus und Enthusiasmus eine umfangreiche Sammlung zur regionalen Textilgeschichte aufgebaut, das Projekt bereits sehr früh sehr weitreichend vernetzt und durch Ihren persönlichen Einsatz unter sehr viel Zeitaufwand zu diesem ersten sehr schönen Abschluss gebracht.
Es würde aber heute keine Maschine aufgebaut sein – geschweige denn laufen – wenn es nicht diese Textilfachleute gäbe:
Friedrich Dunkmann, Winfried Herrmann, Wilhelm Kelmes, Helmuth Kühn, Paul Quadflieg, Günter Rüttgers, Wilhelm Wahlen.
Sie haben in den letzten drei Jahren in unzähligen Stunden die Textilmaschinen abgebaut, transportiert, aufgearbeitet und wieder aufgebaut. Gerade in den letzten Wochen und Tagen haben sie alle noch einmal angepackt und geduldig auch die letzten Details für die Eröffnung ausgeführt. Ihnen gilt ein ganz besonderer Dank am heutigen Tag und ich hoffe, dass Sie auch weiterhin Spaß an diesem Projekt haben werden!
Im Namen des Vereins danke ich Herrn Reis, der uns diese Räumlichkeiten hier zur Verfügung stellt und die Aufbauarbeiten technisch unterstützt hat.
Claudia Merx, Herr Badenheuer und Christoph Erhardt haben in den letzten Tagen der Ausstellung gestalterisch noch den letzten Schliff gegeben und teilweise selbst mit Hand angelegt an den letzten Arbeiten. Ich bedanke mich sehr herzlich für Ihren Enthusiasmus und Ihre Unterstützung!
Schließlich und endlich möchte ich mich bei den Schülern des Kaiser-Karls-Gymnasiums und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bedanken, die – im Rahmen von „denmal-aktiv“ bei Aufbau und Restaurierung geholfen haben. Auch heute sind wieder Schüler des Kaiser-Karls-Gymnasiums dabei und helfen bei Catering und Parkplatzeinweisung.
Damit beende ich meine Ausführungen und wünsche Ihnen viel Spaß in der Ausstellung. Sie können den Webstuhl und die Musterkrempel in Aktion sehen sowie im hinteren Bereich der Halle einen Blick zurück in die vorindustrielle Zeit werfen und sich ansehen, wie Garne von Hand gesponnen werden und wie ein Handwebstuhl arbeitet.
Vielen Dank.
Anke Asfur (Zeitkontext GbR))
total interessant, nicht nur, wenn man in der industriee arbeitet!!